Estricharbeiten

Im Allgemeinen können Estriche nach ihren Bindemitteln unterschieden werden:

 

Zementestrich (CT)

Der bekannteste Estrich ist der nach DIN EN 13 813 als CT bezeichnete Zementestrich.
Es handelt sich dabei um einen Beton
, dessen Korngröße und Mischung auf seine spezielle Verwendung optimiert wurden.

Zementestrich erfordert beim Einbringen und während der Erstarrung eine Mindesttemperatur von 5 °C (auch nachts). Während der Erstarrungsphase darf diese Temperatur nicht unter-schritten werden, da sonst mit starken Festigkeitsverlusten zu rechnen ist.

Der Estrich ist vor Zugluft und Wassereintrag (undichtes Dach, Auskippen von Wasser usw.)
zu schützen. Für die kalte Jahrezeit sind Siloestriche eine gute Alternative.

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Siloestriche

Unsere Firma arbeitet ebenfalls mit Materialien, welche mit einem Silo angeliefert werden.

Egal ob Zement, Anhydrit oder Calciumsulfat Fließestriche.
 

Die Vorteile:

  • Saubere Baustelle
  • Keine Restmaterialien
  • Kein Verpackungsabfall
  • Einbau auch in der Kalten Jahreszeit möglich (beheiztes Silo)

Systembeschreibung:

  • Das 2-Kammer-Silo wird im Baustoffwerk mit Zuschlag und Bindemittel beschickt.
  • Das gefüllte 2-Kammer-Silo wird zur Baustelle transportiert
  • Das Silo wird aufgestellt.
  • Der Estrichförderer wird mit dem Silo verbunden, das Anmachwasser angeschlossen
  • Die Mörtelmischung erfolgt vollautomatisch – dosieren, mischen, fördern
  • Das leere Silo wird durch ein gefülltes ersetzt.

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Kunstharzestrich (SR)

Mit der internationalen Bezeichnung SR werden Kunsthartzestriche, in der Regel Epoxydharz-estriche, bezeichnet. Aber auch Polyurethan, Polymethylmethacrylat  und andere Kunststoffe sind möglich. Diese sehr teuren Untergründe werden nur in Sonderfällen eingebaut, zum Beispiel wenn man kurze Trocknungszeiten oder hohe dynamische Belastbarkeit benötigt.
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Calciumsulfatestrich (CA)

Als Calciumsulfatestriche (CA) oder Anhydritestrich (AE) werden Estriche bezeichnet, deren Bindemittel aus Calciumsulfathalbhydrat und/oder aus wasserfreiem Calciumsulfat (sog. Anhydrit) besteht. Mit Wasser reagierend entsteht Calciumsulfatdihydrat (Gips). Calciumsulfat-estriche werden nach DIN EN 13813 mit CA gekennzeichnet und umgangssprachlich häufig als Anhydritestrich bezeichnet.

 

Aufgrund des geringen Schwindverhaltens weisen Calciumsulfatestrich nicht das für CT
übliche Schüsseln bzw. spätere Rand- absenkungen auf und können großflächig mit geringem Fugenanteil verlegt werden. Sie werden als konventionell zu verarbeitender Estrich oder als Fließestrich eingebaut, sind früh begehbar und belastbar und relativ unempfindlich gegen Zugluft. Als Fließestriche können Calciumsulfatestriche nach DIN 18560-2 auch mit CAF gekennzeichnet werden. CAF haben die weiteren Vorteile der schnellen, verarbeitungsfreund-lichen Verlegung, der geringeren Estrichdicke und der guten Wärmeleitfähigkeit bei Heizestrichen. Calciumsulfatestriche sind nicht wasserbeständig und dürfen keiner andauernden Durchfeuchtung ausgesetzt werden. Sie sind deshalb nicht für den Einsatz in gewerblichen Nassräumen (Gefälle, Abfluss) oder für Außenanwendung geeignet. In häuslichen Feuchträumen (z.B. Bad) werden sie durch eine Verbundabdichtung geschützt.

 

Bei späterer Durchfeuchtung ist ein höheres Schimmelrisiko als bei Zement- oder Gußasphalt-estrich zu erwarten. Vor Belagsverlegung, bzw. Voranstrich muss der Calciumsulfatestrich auf eine Restfeuchte von 0,5 %, als Heizestrich auf 0,3 % heruntertrocknen. Die Restfeuchte wird mit einem CM-Messgerät ermittelt. Ausgestemmter Anhydritestrich gilt als normaler Bauschutt, wenn keine organischen Bestandteile >5 % vorhanden sind.
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Schnell-Estriche

Schneller zur Belegreife.

Schnellestriche sind schwund- und spannungsarme Hochleistungsestriche auf zementärer Basis. Je nach gewählter Dosierung bieten Schnellestriche die garantierte Belegreife schon ab einem Tag und maximale Qualität, sehr gute Verarbeitungseigenschaften und eine besonders hohe Verlegeleistung. Das taggenaue Erreichen der Belegreife für Fliesen, Parkett, Laminat und Teppich garantieren wir Ihnen.

 

Anwendungsbereiche

  • innen und außen, auch zur Nutzung ohne Oberbelag
  • für Dauernassbereiche
  • für beschleunigt härtende Verbundestriche
  • für Estriche auf Trenn- oder Dämmschicht
  • für energiesparende Heizestriche
  • als Reparaturmörtel für Betonböden und Zementestriche
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